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Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Veröffentlicht am 19.10.2019

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

So lautet ja die Jahreslosung 2020, die die ÖAB für das sich noch im Anflug befindende Jahr 2020 denn drei Jahre zuvor ausgesucht hat. Es ist ein Vers aus dem Markusevangelium, Kapitel 9, wo wir den Bericht finden, dass Jesus einen Jungen von Besessenheit befeite, der geballt durch dämonische Mächte geplagt war. Wir lesen in den Versen vor dem Jahreslosungsvers davon, dass der Junge "sprachlos" (also stumm) war und dass es ihn förmlich zu Boden warf mit weiteren unschönen Symtomen. Ebenso hören wir aus dem Munde des Vaters des Jungen, dass dessen Sohn schon seit Kindheit von diesen Erscheinungen gequält und dessen Leben sogar in Gefahr gebracht wurde. Niemand hatte diesem Jungen zuvor helfen können. Nicht einemal die Jünger Jesu, an die sich der verweifelte Vater in der Hoffnung gewandt hatte, sie könnten seinem Sohn vielleicht helfen. Menschlich war damit für diesen Mann auch die letzte Hoffnung geschwunden! Alle Hoffnung? Nicht ganz, denn wir sehen wie der Vater des Jungen sich an Jesus wendet und ihn um Hilfe bittet. Doch aus seiner Bitte hören wir sofort all die Hoffnungslosigkeit des Mannes raus, dass überhaupt irgenwem seinem Sohn den helfen könne: ". "Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!" (Vers 22).

Ich Glaube; hilf meinem Unglauben! markus 9,24


Jesu Reaktion auf diese Aussage? Freundlich vermittelt er dem Mann, dass "alle Dinge dem möglich sind , der da glaubt. (Vers 23). Und als Anwort auf dieses Statement von Jesus hören, wie dieser geplagte Vater all die Fülle seines Zweifels und seines Unglaubens und zugleich das "Fitzelschen" seines Glaubens in den Worten zusammenfasst und wie folgt vor Jesus bringt:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Das genau sind ja die Worte zur Jahreslosung 2020!

Weiß man um diesen Hintergrund des Jahreslosungsverses, so bekommen diese Worte eine viel stärkere Bedeutung und Aussagekraft! Ja, um so mehr, als wir ja dann in den Folgeversen berichtet bekommen, wie sehr Jesus vollmächtig handelt, dem Dämon gebietet zu verschwinden, was aufsehenerrregend auch prompt geschieht. Nicht einfach so, sondern mit der genialen Auswirkung, dass der Junge tatsächlich nun frei von dieser Gebundenheit und all den zerstörerischen Auswirkungen war.

Was auch immer unseren Glauben aktuell gerade herausfordern oder an seine Grenzen bringen mag, Jesus ist auch heute derjenige, der gerne Dir und mir im Glauben weiterhelfen und uns im Vertrauen stärken möchte. Nur müssen wir uns aufmachen, und IHM ehrlich und offen beides bringen: Das "Fitzelchen" unseres Glaubens und ebenso unsere "40-Fuß-Container" unseres Unglaubens.

Ich wünsche Dir viele tolle und wunderbare Erfahrungen mit dem Vers der Jahreslosung 2020 bereits jetzt!

Gottes Segen Dir und

viele herzliche Grüße

Henning Schneider, Inhaber von Edition Katzenstein